Stand-by: der unbemerkte Stromfresser

In Zeiten hoher Strompreise ist jede eingesparte Kilowattstunde bares Geld wert. Aber wo wollen Sie noch sparen, wenn Sie bereits zu den Personen gehören, die Ihre alten Haushaltsgeräte durch einen neuen Kühlschrank, eine neue Spül- und Waschmaschine ersetzt haben. An Ihrer Wand schon ein neuer energiesparender LED-Fernseher hängt und Sie alle Glühbirnen durch LED- bzw. Stromsparlampen erneuert haben. Irgendwann sind nun einmal alle alten Elektrogeräte ausgewechselt und die Fahnenstange beim Stromsparen ist erreicht. Sollten Sie sich in dieser Situation befinden, wird es schwierig weiteres Einsparpotenzial zu finden.

 

Eine der wenigen Möglichkeiten, die Ihnen noch bleibt, ist die Überprüfung, ob Ihre Elektrogeräte wirklich aus sind oder sich dauerhaft im Stand-by-Modus befinden. Über das Jahr gesehen summieren sich so etliche Euros, die nicht sein müssen. Sicherlich ist der Stand-by-Modus eine bequeme Sache, kostet aber Strom und damit Geld. Daher müssen Sie entscheiden, wie viel Ihnen diese Bequemlichkeit wert ist.

 

Kommen Sie zu der Antwort, dass Sie lieber darauf verzichten wollen, müssen Sie notgedrungen nach dem Ausschalten darauf achten, ob das Gerät wirklich aus ist. Anstatt also auf der Fernbedienung den Aus-Knopf zu drücken, gehen Sie zum Fernseher und schalten ihn mit dem Netzschalter aus. Gleiches gilt für alle Elektrogeräte mit einem Netzschalter. Allerdings haben vor allem neuere Geräte häufig keinen Netzschalter mehr. In diesen Fällen hilft Ihnen eine Steckdosenleiste mit einem separaten Ausschalter weiter. Auch eine Funksteckdose, die Sie mit einer Fernbedienung aktivieren bzw. deaktivieren können, kann sinnvoll sein.

 

Sollten Sie dies konsequent umsetzen, werden Sie am Ende des Jahres feststellen, dass sich Ihr Verbrauch gesenkt hat.