Die Energieeffizienz

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Aus verschiedenen Energieträgern setzt sich in Deutschland der Strommix zusammen. Atomenergie und Kohle sind dabei die wichtigste. Die ersten Kraftwerke und Stromnetze wurden Ende des neunzehnten Jahrhunderts konstruiert. Ein Leben ohne die Elektrizität ist in den Industrieländern eigentlich nicht mehr denkbar. Meistens wird der Strom in Kraftwerken erzeugt. Die Stromerzeugung wurde mittlerweile privatisiert.

 

Woher kommt die Energie – Erzeugung von Strom in Deutschland


Aus verschiedenen Energieträgern setzt sich in Deutschland der Strommix zusammen. Atomenergie und Kohle sind dabei die wichtigste. Die ersten Kraftwerke und Stromnetze wurden Ende des neunzehnten Jahrhunderts konstruiert. Ein Leben ohne die Elektrizität ist in den Industrieländern eigentlich nicht mehr denkbar. Meistens wird der Strom in Kraftwerken erzeugt. Die Stromerzeugung wurde mittlerweile privatisiert. Erzeugt wird der Strom durch Energieformen, wie der Bewegungsenergie und der Wärmeenergie, die dann umgewandelt wird in elektrische Energie. Vielfältig sind die Möglichkeiten. Atomkraft, Kohle, Erdgas und regenerative Energiequellen stehen zur Verfügung und leisten ihren speziellen Beitrag bei der Erzeugung an Strom in Deutschland.


Der Anteil der Kohle


Sie hat den größten Anteil, immer noch. Aus der Kohle wird elektrische Energie gewonnen. Kohle wird verbrannt in Steinkohlekraftwerken oder in den bioenenergieBraunkohlekraftwerken. Die Wärme die dabei entsteht verdampft Wasser. Durch diesen Wasserdampf wird eine Turbine angetrieben. 2013 kamen mehr als 40 Prozent des Stroms in Deutschland aus den Kohlekraftwerken. Steinkohle hatte dabei einen Anteil von 19,7 Prozent und Braunkohle 25,8 Prozent. Das Problem in dieser Form liegt darin, dass die Fossilien Brennstoffe nur begrenzt zur Verfügung stehen. Hinzu kommt die Schädlichkeit des Klimas bei dieser Art der Energiegewinnung. Das gilt nicht nur für die Kohle sondern auch für die Brennstoffe Gas und Öl. Mittels der Kraft-Wärme-Kopplung ist es immerhin möglich eine höhere Effizienz zu erreichen bei den Kraftwerken, da bei dieser Form nicht nur Strom sondern auch Wärme zum Heizen beispielsweise genutzt wird.

 

Kritik an der Stromerzeugung in Kraftwerken


Atomkraftwerke bestreiten einen weiteren Teil der Erzeugung an Strom. 15,4 Prozent vom deutschen Strom stammte 2013 aus den Kernkraftwerken. Im Jahre 2009 war es immerhin noch ein knappes Viertel. Bei einem Atomkraftwerk wird Wärme erzeugt durch die Kernspaltung. Diese wird übertragen auf das Wasser und wieder treibt der Wasserdampf eine Turbine an. Im Prinzip wird die Energie ähnlich gewonnen, wie es auch in den Wärmekraftwerken der Fall ist. Kernenergie zur Stromerzeugung trifft aber auf einige Ablehnung. Dies hat nicht nur zu tun mit dem Ausmaß an möglichen Unfällen sondern es hängt auch zusammen mit der allgemeinen Angst einer Strahlenbelastung. Des Weiteren steht auch noch das Problem im Raum, dass der anfallende Atommüll nach dem Gebrauch sicher gelagert werden muss. Dadurch werden die umstrittenen Atommülltransporte nötig. Die Frage der Endlagerung von diesen Abfällen ist auch noch nicht eindeutig geklärt. Vorgesehen hat die Bundesregierung den Ausstieg aus der Atomkraft für das Jahr 2022.


Die erneuerbaren Energien


Immer größer wird der Anteil an den erneuerbaren Energien im Bereich der Stromerzeugung. Bei der Bevölkerung sowie auch in der Politik ist dies ein wichtiges natur-energieThema. Die Sonnenenergie, die Windkraft, die Biomasse und die Wasserkraft gehören zu den erneuerbaren Energien. Der Anteil an der Stromerzeugung durch die erneuerbaren Energien lag 2009 bei rund zehn Prozent. 2013 waren es schon 23,4 Prozent. Die Windkraft leistet den größten Beitrag in Deutschland. Die Schwankungen die vorhanden sind bei den erneuerbaren Energien sind jedoch problematisch. Die natürlichen Energieträger haben beispielsweise das Problem, dass sie den Wetterbedingungen und den Jahreszeiten ausgesetzt sind. Hinzu kommt das der Ausbau recht teuer ist und der Grad der Wirkung im Verhältnis dazu recht gering. Jedoch führt die Tatsache, dass die fossilen Brennstoffe immer knapper werden und die Klimaschutzbemühungen immer wichtiger, dass immer mehr gesetzt wird auf die erneuerbaren Energien für die Erzeugung von Strom. Unser Ökostromvergleich hilft hier den Klimaschutz aktiv zu unterstützen.


Erzeugung von Strom im heimischen Keller oder Garten


Der Strom kann auch selber daheim erzeugt werden. Immer beliebter wird die Stromerzeugung auf dem eigenen Grundstück. Es kann auf lange Sicht gesehen günstiger sein und außerdem wird auch noch ein wichtiger Beitrag zur Schutz der Umwelt beigetragen. Am Anfang stehen allerdings erst einmal hohe Investitionskosten dafür an. Die Solaranlagen sind die bekannteste Form der privaten Erzeugung an Strom. Diese werden meistens auf den Dächern angebracht. Es gibt des Weiteren noch die Möglichkeit ein Blockheizkraftwerk zu nutzen, welches Strom und Heizwärme erzeugt. Einzelfallabhängig kann auf abgelegenen Bauernhöfen zum Beispiel auch zurückgegriffen werden auf Kleinwindkraftanlagen.