Ökostrom Vergleich – alle Tarife vergleichen 

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Ökostrom-Vergleich – Wissenswertes zur Anbieter-Auswahl

Im Zuge des Klima- und Umweltschutzes zeigen sich immer mehr Kunden an Ökostrom interessiert, der eine umweltfreundlichere Alternative zu fossilen Energiequellen darstellt. Während potenzielle Kunden sich aber aus Angst vor einem zu hohen Kostenfaktor erst gar nicht nach alternativen Anbietern umsehen, macht anderen der Ökostrom-Vergleich zu schaffen: Schließlich wissen nur die Wenigsten, worauf es bei der Auswahl der Ökostrom-Anbieter wirklich ankommt. Damit auch Sie Ihr Umweltbewusstsein besser umsetzen können und durch den Ökostrom Vergleich genau den Stromanbieter finden, der zu Ihren Bedürfnissen passt, möchten wir Ihnen nachfolgend alles Beachtenswerte mit auf den Weg geben.

 

Was ist Ökostrom eigentlich?

Bevor Sie sich mit den einzelnen Ökostrom-Anbietern und deren Angebot befassen, sollten Sie über die grundlegenden Fakten zum Ökostrom Bescheid wissen. Denn: Ökostrom ist nicht gleich Ökostrom. Außerdem kommt es nur zu einem sinnvollen Stromanbieter-Wechsel, wenn Sie sich mit Ihrer Entscheidung auch wohl fühlen – und das klappt nur, wenn all Ihre Fragen und Anliegen geklärt sind.

 

Bei Ökostrom handelt es sich um eine Energieart, die aus erneuerbaren oder nicht versiegenden Ressourcen gewonnen wird. Quellen wie die Sonne, Biomasse oder Wind lassen eine umweltfreundlichere und nachhaltigere Stromerzeugung zu, die die Nutzung von fossilen und nicht endlos vorhandenen Energiequellen unnötig macht. Bereits im Jahr 2000 ist das Erneuerbare-Energien-Gesetz in Kraft getreten, das der Energiewende durch die Förderung dieser Stromart den Weg ebnen soll. Ein Umstieg Ihrerseits auf Ökostrom stellt also einen wichtigen Schritt zur Umsetzung der Energiewende dar – weshalb die Entscheidung für den richtigen Ökostrom-Anbieter umso mehr Gewicht hat.

 

Ökostrom vs. nachhaltiger Ökostrom

Wie Sie beim Ökostrom Vergleich schnell feststellen werden, unterscheiden sich die Angebote der Ökostrom-Produzenten teilweise stark. So können Sie zu Ökostrom-Anbietern mit Gütesiegel wechseln, von denen es ebenfalls einige verschiedene gibt. Doch worin liegen eigentlich die wesentlichen Unterschiede der Angebote und ihrer Auszeichnungen?

Herkömmliche Basis-Ökostrom-Angebote beinhalten, dass der Strom aus erneuerbaren Energiequellen produziert wird oder die jeweiligen Anbieter ihren CO2 –Ausstoß durch Ausgleichsmaßnahmen umweltfreundlicher gestalten. Nachhaltiger Ökostrom hingegen ist an wesentlich strengere Richtlinien gebunden, wenn es um den Umweltschutz geht: Eine garantiert nachhaltige Erzeugung des Stroms zeichnet Angebote dieser Kategorie aus und wird mit Hilfe von Gütesiegeln zertifiziert. Damit Sie die Ökostrom-Angebote besser auseinanderhalten können und genau wissen, welche Stromart Sie beim jeweiligen Anbieter erhalten, können Sie sich am jeweiligen Gütesiegel orientieren. Zu den Gütesiegeln für nachhaltigen Ökostrom zählen:

 

  • Das OK-Power-Label: Dieses Gütesiegel wird von der Energie Vision e.V. vergeben und soll den Ausbau neuer Produktionsanlagen fördern. Ökostrom-Anbieter mit diesem Label müssen Kraftwerke auf Grundlage erneuerbarer Energien errichten oder die Kraft-Wärme-Kopplung effizient fördern. Es kommen nur Ökostrom-Produzenten für dieses Label in Frage, die mindestens ein Drittel des Stroms aus neuen Anlagen beziehen und alle Anforderungen an die Umweltverträglichkeit erfüllen können.

 

  • Das Grüner Strom-Label: Der Grüner Strom Label e.V. vergibt Gütesiegel für Ökostrom und Biogas, sofern die Anbieter 100 Prozent Strom aus erneuerbaren Energien liefern können. Erfüllen müssen diese unter anderem auch Investitionen in innovative Energieprojekte und neue Anlagen, um die Energiewende voranzutreiben. Wichtig ist auch eine Realisierung der Projekte in Deutschland, um überhaupt mit dem Label ausgezeichnet zu werden.

 

Weitere Gütesiegel, die allerdings keinen nachhaltigen Ökostrom, sondern Basis-Ökostrom zertifizieren:

 

  • Das Renewable-Plus-Label: Das Label selbst wird jährlich vom TÜV geprüft und durch die Bischoff & Ditze Energie GmbH vergeben. Das Label erhalten nur Ökostromanbieter, die mit Herkunftsnachweisen zum Strom arbeiten und außerdem CO2-Emissionen beim Bau der Anlagen ausgleichen.
  • TÜV Rheinland: Das Siegel stellt strenge Anforderungen an die Ökostrom-Anbieter und verlangt unter anderem, dass der angebotene Strom aus 100 Prozent regenerativen Erzeugungsanlagen kommt. Auch die CO2-Neutralität spielt bei der Vergabe des Siegels eine große Rolle.
  • Das KlimaInvest-Ökostrom-Label: Bei KlimaInvest handelt es sich um eine Agentur, die darauf spezialisiert ist, Unternehmen zu einer klimaneutralen Arbeitsweise zu führen. KlimaInvest fördert verschiedene CO2-Minderungsprojekte, an denen sich die Ökostrom-Anbieter beteiligen können, um das Siegel der Agentur zu erhalten. Auch Herkunftsnachweise fordert KlimaInvest von den Ökostrom-Anbietern ein.

 

Das Preisniveau des Ökostroms

Sicherlich denken auch Sie, dass Ökostrom zur Förderung der Energiewende deutlich teurer sein muss, als herkömmliche Energie anderer Lieferanten. Auch haben viele potenzielle Käufer Angst vor speziellen Ökostrom-Umlagen, die auf sie zurückfallen könnten.

 

Wichtig: Im Gegensatz zur allgemeinen Vorstellung ist Ökostrom und sogar nachhaltiger Ökostrom oft günstiger, als herkömmlicher Strom. Zwar wird bei Ökostrom eine EEG-Umlage – auch Ökostrom-Umlage genannt – auf die Stromkunden abgewälzt, diese lässt den Ökostrom aber nicht teurer werden, als das Angebot herkömmlicher Stromerzeuger. Die EEG-Umlage dient dazu, die Stromerzeugung aus erneuerbaren Energien zu fördern und damit der Energiewende beizusteuern.

 

Wie Sie sehen können, lässt sich mit Ökostrom also nicht nur Geld beim Stromverbrauch sparen, sondern auch die Energiewende indirekt fördern – denn Sie zahlen mit der Ökostrom-Umlage direkt in die Förderung der umweltfreundlichen Stromerzeugung ein und leisten damit einen wichtigen Beitrag zum Umweltschutz.

 

Wie Sie Ihren Ökostrom erhalten

Wenn Sie sich für einen Ökostrom-Anbieter entscheiden, bedeutet das nicht automatisch, dass nur noch grüner Strom aus Ihren Steckdosen kommt. Denn alle Haushalte in Deutschland erhalten ihre Energie aus ein und demselben Stromnetz, sodass jeder Stromnutzer im Endeffekt denselben Strommix zuhause verzeichnen kann. Sie beziehen den Ökostrom also nur indirekt. Das bedeutet aber nicht, dass es sich nicht lohnt, auf Ökostrom-Anbieter umzusteigen:

 

Je mehr Kunden sich für Ökostrom entscheiden, desto mehr umweltfreundlichere und nachhaltige Energie wird ins deutsche Stromnetz eingespeist. Das wiederum bedeutet, dass der Anteil an Strom aus fossilen Quellen im deutschen Strommix sinkt und die Energiewende immer weiter vorangetrieben wird. Je mehr Menschen sich für Ökostrom entscheiden, desto umweltfreundlicher ist die Energie, die aus unseren Steckdosen kommt.

 

Übrigens: In den letzten zehn Jahren hat sich der Anteil an Ökostrom im deutschen Netz fast verdoppelt. Während dieser 2007 noch knapp zehn Prozent betrug, liegt er nun bei etwa zwanzig Prozent.

 

Ihre Vorteile durch den Stromanbieter-Wechsel

Schon seit 1998 haben Sie die Möglichkeit, Ihren Stromanbieter frei auszuwählen und bei Belieben zu wechseln – zu diesem Zeitpunkt wurde der Strommarkt nämlich Privatleuten geöffnet, was auch zur Folge hatte, dass sich mehr und mehr Anbieter etablieren konnten. Durch die erhöhte Konkurrenz am Markt hat sich daher auch das Preisniveau für den Nutzer vorteilhaft entwickelt – schließlich möchten die Anbieter die Kunden an sich binden und drücken hier und da die Preise. Durch die Möglichkeit des Stromanbieter-Vergleichs ergeben sich Ihnen einige Vorzüge:

 

  • Sie können durch den Ökostrom-Vergleich bares Geld sparen
  • Sie haben die Option, bei Unzufriedenheit Ihrem aktuellen Anbieter zu kündigen
  • Sie können den Stromanbieter Ihrem Umweltbewusstsein entsprechend wählen
  • Sie können regionale Stromerzeuger besser unterstützen oder sich für gewisse Energieprojekte indirekt einsetzen
  • die Energiewende wird durch Sie vorangetrieben, Sie tun der Umwelt damit einen Gefallen
  • Sie können Ihren Überzeugungen besser nachgehen

 

Wie Sie sehen können, überwiegen die vielen Vorteile ganz klar der Tatsache, dass der Stromanbieter-Wechsel unter Umständen mit etwas Aufwand verbunden ist. Ein Ökostrom-Vergleich verhilft Ihnen jedoch ohne viel Recherche und Mühe dazu, den für Sie besten Produzenten ausfindig zu machen.

 

Der Ökostrom-Vergleich – so finden Sie den Richtigen

Dass ein Ökostrom-Vergleich für Sie sehr vorteilhaft sein kann, hätten wir nun geklärt. Doch wie genau Sie den richtigen Stromanbieter der Kategorie Ökostrom entdecken, möchten wir Ihnen nachfolgend nahebringen. Schließlich gibt es einiges, das Sie beim Vergleich genauer beachten können und sollten, um durch die Angebots-Vielfalt nicht den Blick aufs Wesentliche zu verlieren. Bevor wir Ihnen unseren Ratgeber näherbringen, sollten Sie jedoch einen kleinen Überblick über die Auswahl der Ökostrom-Lieferanten erhalten:

 

Ökostrom-Produzent

Beschreibung

LichtBlick
  • mehr als eine Millionen Kunden und damit einer der größten deutschen Ökostrom-Anbieter
  • 100 Prozent Ökostrom aus erneuerbaren Energien, darunter hauptsächlich Wasserkraft
  • Anbieter stellt jährlich einen Quadratmeter Regenwald pro Kunde in Schutz
  • Partner von WWF
EWS Schönau
  • Bürgerinitiative zur eigenen ökologischen Stromversorgung
  • bereits 2600 bürgereigene Kraftwerke ermöglicht
  • 100 Prozent Ökostrom aus Anlagen, die nicht an Atom- oder Kohlekraftwerken beteiligt sind
  • Mindestens 70 Prozent des Stroms aus neuen Anlagen
  • fördert Umweltprojekte aller Art und darüber hinaus wirtschaftlich weniger gut aufgestellte Regionen
NaturStrom
  • erster deutscher Ökostrom-Hersteller, der von Atom- und Kohlekraftwerken vollkommen unabhängig ist
  • 100 Prozent Ökostrom aus Windkraft und Wasserkraft
  • über 300 geförderte oder errichtete Kraftwerke
  • ein Cent jeder ausgelieferten Kilowatt-Stunde werden in die Förderung erneuerbarer Energien gesteckt
Greenpeace Energy
  • setzt sich politisch für die Energiewende ein und fördert den Ausbau des Ökostrom-Netzwerks
  • Ökostrom stammt zu 100 Prozent aus österreichischer und deutscher Wind- und Wasserkraft
  • legt seine Lieferanten übersichtlich offen
MannStrom
  • legt sehr viel Wert auf regionale Stromerzeugung
  • 100 Prozent Ökostrom, unter anderem aus Photovoltaik-Anlagen
  • unterstützt auch soziale Organisationen und Projekte, die Regionen zugute kommen

 

Wie der Ökostrom-Vergleich funktioniert

 Wenn Sie einen Ökostrom-Vergleich nutzen möchten, geben Sie dazu Ihre Haushaltsgröße und den jährlichen Stromverbrauch Ihres Haushaltes an. Diesen sollten Sie auf der Jahresabrechnung Ihres bisherigen Stromanbieters vorfinden können. Wenn nicht, dienen Ihnen diese Richtwerte als Angabe-Möglichkeit:

 

  • 2000 kWh für Single-Haushalte
  • 3500 kWh für Pärchen
  • 4250 kWh für Haushalte mit drei Personen
  • 5000 kWh für Familien

 

Der Rechner kalkuliert daraufhin Ihren Stromtarif der Kategorie Ökostrom und listet Ihnen alle in Frage kommenden Lieferanten auf, inklusive der von ihnen angebotenen Preisklassen für den Jahresverbrauch oder pro Kilowattstunde berechnet. So können Sie mit Hilfe des Rechners einen guten Überblick über mögliche Ersparnisse und Konditionen erhalten, woraufhin Ihnen die Entscheidung für ein Ökostrom-Angebot sicher leichter fallen wird.

 

Den Preis Ihrem Budget ausrichten

Sobald Sie eine Übersicht über die in Frage kommenden Ökostrom-Angebote erhalten, können Sie diese nach den Kosten sortieren. So erscheint Ihnen beispielsweise der Lieferant zuerst, der Ihnen die größtmögliche Ersparnis gegenüber Ihres alten Stromtarifes verschafft. Sie müssen nun nur noch auswählen, welcher Tarif Ihrem Budget am ehesten entspricht oder welche Anbieter mit ihren Angeboten am ehesten in Frage kommen.

 

Die Bedingungen der einzelnen Angebote prüfen

Nicht nur auf den Preis sollten Sie beim Ökostrom-Vergleich Wert legen: Schließlich sind in jeden Tarif oder jedes Ökostrom-Angebot zu gewissen Preisen auch Konditionen gebunden, die sich für Sie als mehr oder weniger vorteilhaft erweisen könnten und damit genauer zu betrachten sind. Vom üblichen Kleingedruckten ist hierbei die Rede.

 

Neben Kündigungsfristen weisen die Tarif-Konditionen beispielsweise auch die EEG-Umlage auf, Preisgarantien und mehr. Für Sie gilt, jenen Anbieter auszuwählen, dessen Konditionen für Sie keinen Nachteil darstellen. So sollte die Mindestlaufzeit des Vertrages mitsamt der Kündigungsfristen nicht zu lange sein, damit Sie bei Bedarf einen weiteren Ökostrom-Anbieterwechsel vornehmen können. Nur auf diesem Wege bleibt Ihnen auch in kurzer Zeit wieder die Möglichkeit offen, bei Unzufriedenheit einen besseren Ökostrom-Lieferanten zu wählen.

 

Auch wichtig ist die sogenannte Preisgarantie: Durch diese können Sie sich sicher sein, dass der Ökostrom-Tarif auch in absehbarer Zeit nicht ansteigen wird. Auf diesem Wege sind Sie sich Ihres Tarifes erst einmal sicher, ohne Kostenerhöhungen erwarten zu müssen, die Ihr Haushaltsbudget schmälern.

 

Die Anbieter unter die Lupe nehmen

 

Bei dem Ökostrom-Vergleich sollten Sie außerdem die einzelnen Anbieter – deren Angebote Ihrem Budget entsprechen – genauer unter die Lupe nehmen. Die einzelnen Produzenten engagieren sich nämlich auf unterschiedliche Art und Weise in Bezug auf die Energiewende und entsprechen damit Ihrem Wunsch nicht unbedingt immer. Unterstützen Sie nach dem Ökostrom-Vergleich jene Anbieter, die nicht nur Ihre preislichen Vorstellungen teilen, sondern auch Ihr Umweltbewusstsein am besten zum Ausdruck bringen.

 

Wichtig: Vor allen den Unterschied zwischen Ökostrom-Lieferanten und nachhaltigen Ökostrom-Produzenten sollten Sie bei der Auswahl Ihres künftigen Unternehmens beachten. Nachhaltige Unternehmen erkennen Sie an den oben genannten Gütesiegeln gut, aber auch an ihrer Vorgehensweise bei der Produktion. Verzichten Sie daher nicht darauf, in Erfahrung zu bringen, woher genau der Ökostrom stammt – und zu welchem Anteil er nachhaltig hergestellt wurde.

 

Es gibt beispielsweise auch Ökostrom-Unternehmen, die sich für schwächere Regionen und auch Soziales einsetzen. So können Sie nicht nur der Umwelt etwas Gutes tun, sondern zum Beispiel auch Ihre Umgebung mit dem Anbieter-Wechsel fördern.

 

Innovative Programme fördern

Wie bereits erwähnt, können Sie die Ökostrom-Anbieter untereinander vergleichen und deren Engagement unterstützen, wenn Sie noch mehr Vorteile aus Ihrem Stromanbieter-Wechsel herausschlagen möchten. Zu dem Engagement der Unternehmen zählen beispielsweise Förderprogramme wie Centabgaben aus Ihren Zahlungen. Einige Unternehmen spenden Centbeträge Ihrer Kilowatt-Kosten, um die Forschung in Sachen erneuerbare Energie zu fördern, Umweltprojekte zu unterstützen oder der Region etwas zukommen zu lassen.

 

Informieren Sie sich daher ganz einfach darüber, welche Projekte der in Frage kommende Anbieter unterstützt – und entscheiden Sie sich für jenen Ökostrom-Lieferanten, der in dieser Hinsicht Ihre Interessen am besten teilt.

 

Nach Auszeichnungen und Empfehlungen Ausschau halten

Einige Ökostrom-Anbieter stehen als Tochterunternehmen unmittelbar in Verbindung zu den großen Kohle- und Atomkraftkonzernen und stellen sich zwar als Ökostrom-Lieferanten dar, beziehen aber trotzdem große Teile „unsauberen“ Strom ihrer Muttergesellschaften oder sind von deren Anlagen abhängig. Achten Sie beim Ökostrom-Vergleich daher genau darauf, ob die in Frage kommenden Produzenten von Organisationen wie NABU oder Robin Wood empfohlen und ausgezeichnet werden. In diesem Fall können Sie sich sicher sein, die Energiewende deutlich besser zu unterstützen.

 

FAQs – Ihre Fragen zum Ökostrom beantwortet

Wenn nun noch die ein oder andere Frage zum Ökostrom oder den Ökostrom-Lieferanten offen ist, möchten wir diese hiermit beantworten. Denn – zugegeben – das Thema Ökostrom ist für die meisten Menschen nicht sehr transparent, wenn es um den Stromanbieter-Vergleich und –Wechsel geht.

 

Zeichnet sich Ökostrom auch durch Nachteile aus?

Ökostrom kann auch Nachteile mit sich bringen. So wird der Preis des Ökostroms beispielsweise durch Energiequellen wie Sonne, Wind und Wasser festgelegt und kann daher unter Umständen in die Höhe schießen, wenn sich bestimmte Bedingungen zur Produktion verschlechtern. Zudem gelten die recht neuen Anlagen und auch deren Errichtungen als kostspielig, was auch die Betriebskoten betrifft – je mehr Forschung und Innovation in diesem Bereich also zu verzeichnen ist, desto besser.

 

Des weiteren werden bestimmte Biomassen als erneuerbare Energiequellen auch als Futtermittel im landwirtschaftlichen Bereich eingesetzt, sodass hier zwei Branchen miteinander konkurrieren. Das zieht weitere Nachteile wie beispielsweise Ressourcen-Knappheit und höhere Preise mit sich.

 

Was ist Greenwashing?

In Bezug auf Ökostrom ist sehr häufig von Greenwashing die Rede – und das nicht ohne Grund. Es gibt nämlich vermeintliche Ökostrom-Anbieter, die herkömmlichen Atom- oder Kohlekraftstrom vermarkten und diesen durch gewisse Maßnahmen „sauberer“ darstellen wollen – es handelt sich im Endeffekt jedoch um dieselbe fossile Energie, wie bei regulären Stromanbietern auch. Erkennen kann man Greenwashing übrigens an den Herkunftsnachweisen des Lieferanten: Stammen diese aus ein und demselben Unternehmen, das den Strom auch vermarktet, ist Greenwashing unwahrscheinlich. Werden jedoch Herkunftsnachweise anderer Lieferanten vorgewiesen, lässt sich der Ökostrom nicht länger transparent nachverfolgen.

 

Wie wird der Stromanbieter-Wechsel durchgeführt?

Eine häufig auf der Zunge brennende Frage ist, wie der Wechsel der Stromanbieter beim Umstieg auf Ökostrom eigentlich funktioniert. Haben Sie sich erst einmal für einen passenden Anbieter entschieden und diesen ausgewählt, müssen Sie nur noch einen Ökostrom-Antrag ausfüllen und absenden. Hierbei handelt es sich um ein Formular, das auch online vervollständigt werden kann und nach Ihrem Zählerstand, Haushalt, Verbrauch und Kontakt- sowie Adressdaten fragt.

Das Formular wird an den neuen Stromanbieter gesendet, bestenfalls zusammen mit einer aktuellen Stromrechnung des vorherigen Lieferanten. Der Ökostrom-Produzent prüft dann nicht nur die Angaben und erteilt Bescheid über einen erfolgreichen Wechsel, sondern übernimmt bei Bedarf auch die Kündigung Ihres Vertrages mit dem alten Stromlieferanten.

 

Welches Bundesland stellt den meisten Ökostrom her?

Ganz klarer Vorreiter in Sachen Ökostrom ist Mecklenburg-Vorpommern. Das Bundesland an der Ostsee bezieht den sauberen Strom hauptsächlich aus der Windkraft, aber auch aus Biogas des landwirtschaftlichen Bereiches. Es ergibt sich hier ein Gesamtanteil von ganzen 63,3 Prozent des Ökostroms. Auf den nächsten Plätzen liegen übrigens:

 

  • Thüringen mit 54,9 Prozent Ökostrom
  • Sachsen-Anhalt mit 48,3 Prozent Ökostrom

 

Fazit: Mit dem Ökostrom-Vergleich sich und der Umwelt etwas Gutes tun

Wie Sie sehen, ist das Thema des Ökostrom-Vergleiches ein wahrlich umfassendes. Es lässt sich jedoch behaupten, dass der Ökostrom-Vergleich und Stromanbieter-Wechsel sich wirklich lohnt: Nicht nur der Umwelt wegen, sondern auch, um die eigenen Kosten zu senken. Zwar kann es überwältigend und überfordernd wirken, sich mit den diversen Anbietern und Tarifen der Kategorie Ökostrom auseinanderzusetzen, doch der Wechsel lohnt sich.

 

Sie ebnen damit den Weg für die Energiewende und leisten einen wichtigen Beitrag zum Klimaschutz, investieren gleichzeitig aber auch in die Förderung von Innovationen in Sachen erneuerbare Energien. Alles in Allem gibt es keinen Grund, warum sich nicht jeder Stromkunde mit dem Thema auseinandersetzen sollte.