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Ökostrom dient als Begriff für elektrische Energie, die aus erneuerbaren Energiequellen gewonnen wird. Zu den erneuerbaren Energiequellen zählen wir vor allem die Windkraft und die Solarenergie. Aber auch Wasserkraft sowie Biomasse gehören zu den erneuerbaren Energiequellen – die uns grünen Strom spenden.

Ökostrom Anteil größtenteils durch Windkraft

Der größte Anteil an produzierten Ökostrom in Deutschland erbringt die Windkraft. Die Energie wird durch so genannte „Windparks“ erzeugt. In einen solchen Windpark stehen Dutzende Windkraftanlagen (auch Windräder genannt) die bis zu 200 Meter hoch sind. Sie erzeugen mehrere Megawatt Strom, in dem die Rotorblätter sich bewegen und die entstandene Bewegungskraft (kinetische Energie) in elektrische Energie umgewandelt wird; das ganze ähnelt einem Dynamo an Fahrrädern, der die Lampen mit Energie versorgt und das alles durch Reibung – also Bewegung.

Sonnenenergie – Fotovoltaik

Solarstrom ist eine wichtige und relativ allzeit bereitstehende Möglichkeit, Ökostrom zu produzieren. Die Energiegewinnung erfolgt durch Solarzellen, die UV-Strahlen in elektrische Energie umwandeln. Besonders Privatpersonen schätzen den Einsatz von Fotovoltaikanlagen auf ihren Häusern, wobei die Leistung sehr von Lage und Größe des Daches abhängig ist. Neben den Fotovoltaikanlagen auf Privathäusern gibt es auch riesige Solarparks, die eine riesige Ansammlung von Solaranlagen beherbergen. Sie haben aber einen entscheidenden Nachteil: Sie können Brände auslösen und gar Vögel, im wahrsten Sinne des Wortes, grillen! Denn die Solarzellen in Solarparks werden durch Sonnenspiegel bestrahlt. Daher werden Solarparks oft durch Naturschutzverbände kritisiert.

Für die Montage auf Privathäusern sind Fotovoltaikanlagen aber zu empfehlen – hier kommen in der Regel keine Sonnenspiegel zum Einsatz, weshalb keine Gefahr besteht.

Verbrennen von Biomasse

Neben der Windkraft wird der zweithöchste Anteil an Ökostrom durch die Verbrennung von Biomasse gewonnen. Das geschieht in einem Biomasseheizkraftwerk, wo während der Verbrennung von Holzstoffen, Stroh oder sogar Klärschlamm elektrische Energie gewonnen wird. Die Energieerzeugung durch Biomasse ist entgegen der ersten Vermutung CO2-Neutral(!), da bei der Verbrennung die CO2-Menge abgegeben wird, die beim Wachstum aufgenommen wurde – sofern kein Altholz mit Beschichtung verbrannt wird. Denn bei der Verbrennung von verunreinigtem Altholz muss der Rückstand der Verbrennung als Sondermüll beseitigt werden, während die Asche von unbehandeltem Holz als unbedenklicher Dünger verwendet wird.

Ökostrom durch Wasserkraft

Eine weitere Möglichkeit um Ökostrom zu produzieren, stellt die Wasserkraft dar. Bei Wasserkraft wird die kinetische Energie, also die Bewegungskraft, von Wasser zum Antreiben von Turbinen benutzt, die dann Strom erzeugen – wie beim Beispiel mit dem Dynamo im ersten Abschnitt. In der Umsetzung des Ganzen wird eine Stauanlage mit Wasser befüllt, welches anschließend gezielt durch die Turbinen geleitet wird. Vorteile der Wasserkraft liegen vor allem in der Unabhängigkeit vom Wetter, da der Staumechanismus beliebig oft wiederholt werden kann. In Deutschland kommt diese Art der Energiegewinnung selten vor. Die bekannteste Stauanlage im Umkreis Hamburg gehört dem Stromkonzern Vattenfall, welcher in Geesthacht ein Staubecken bewirtschaftet.